{"id":10,"date":"2014-12-05T10:10:45","date_gmt":"2014-12-05T10:10:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~ob-serve\/?page_id=10"},"modified":"2023-05-03T13:08:43","modified_gmt":"2023-05-03T13:08:43","slug":"projekt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~ob-serve\/?page_id=10","title":{"rendered":"Projekt"},"content":{"rendered":"<p>Im Verbundprojekt OBSERVE sollen die in den Projekten ModBen und ModQS f\u00fcr Heizungssysteme entwickelten Methoden erweitert und auch auf andere haustechnische Systeme \u00fcbertragen werden. ModBen und ModQS haben Wege f\u00fcr einen Paradigmenwechsel im Entwurf haustechnischer Systeme hin zu modellbasierten Methoden aufgezeigt, der in anderen Branchen wie z.B. Automobilindustrie schon vor einer Dekade gestartet wurde. Die wesentlichen Unterschiede bestehen f\u00fcr komplexe haustechnische Anlagen in ihrer Einzigartigkeit, d.h. alle sind individuell geplant und realisiert und ihre Modelle unterscheiden sich notwendigerweise. Der Schl\u00fcssel zu einem vertretbaren Modellierungsaufwand ist die komponentenorientierte Modellbildung &#8211; wie sie in den Vorg\u00e4ngerprojekten durchgef\u00fchrt wurde. F\u00fcr diese ist eine Ber\u00fccksichtigung hydraulischer und thermischer Effekte notwendig, wobei aber verschiedene Modellierungswerkzeuge eingesetzt werden k\u00f6nnen. Mit diesen konnte gezeigt werden, dass sowohl eine gr\u00f6\u00dfere Systematik als auch bessere Gesamtergebnisse durch modellbasierte Ans\u00e4tze im Vergleich zu heuristischen Vorgehensweisen erreicht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Neben den vielversprechenden Ergebnissen ergaben sich aber weitere methodische Fragen in den folgenden Bereichen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie werden Unsicherheiten und St\u00f6rungen in den Modellen geeignet ber\u00fccksichtigt?<\/li>\n<li>Wie k\u00f6nnen die Konzepte f\u00fcr verteilte Systeme (Reglernetzwerke) erweitert werden?<\/li>\n<li>Wie k\u00f6nnen die Methoden den Besonderheiten haustechnischer Systeme Rechnung tragen?<\/li>\n<li>Wie k\u00f6nnen verschiedene Werkzeuge zur Betriebsoptimierung praxistauglich gekoppelt werden?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch eine systematische Verbindung von Hydraulik und Regelungstechnik k\u00f6nnen in komplexen Systemen Prozesse optimiert werden, die bisher regelungstechnisch nicht zug\u00e4nglich waren. Mit einer Erweiterung der erfassten Daten \u00fcber den bisher \u00fcblichen Standard hinaus, sowohl hinsichtlich der Parameter als auch der zeitlichen Aufl\u00f6sung, ist es m\u00f6glich, das Betriebsverhalten hinreichend genau f\u00fcr eine Modellierung und nachfolgende Simulation zu erfassen. Dabei soll eine Kombination aus Top-Down und Bottom-Up- Ansatz zur Anwendung kommen, um die jeweiligen Vorteile beider Ans\u00e4tze zu nutzen. Mittels geeigneter Datenbereitstellung \u00fcber den Anlagenbetrieb sollen die Nutzer informiert und deren Mitarbeit angeregt werden. Bei der Modellierung und Optimierung ist es das Ziel die unsicheren Randbedingungen des Geb\u00e4udebetriebs (z.B. Nutzerverhalten und Wetter) realistisch abzubilden. Dies ist erforderlich, um im realen Betrieb verbesserte Betriebsstrategien zu identifizieren und eine zuverl\u00e4ssige Fehler\u00aderkennung zu realisieren. Die Modellbildung spielt eine zentrale Rolle im Projekt, da die Modelle zum Reglerentwurf, zur Fehlererkennung und zur Optimierung verwendet werden sollen. Eine Erweiterung des Fokus liegt weiterhin in der Einbindung eines Unternehmens f\u00fcr Geb\u00e4udeautomationssysteme (Kieback&amp;Peter). Dadurch soll die Umsetzung der Methoden und Ergebnisse in der Praxis gef\u00f6rdert werden. Ziel ist die Implementierung der untersuchten Ans\u00e4tze in Geb\u00e4udeautomationssysteme. Parallel dazu sollen ausgew\u00e4hlte Methoden auch in bestehende Geb\u00e4udeautomationssysteme implementiert werden. Um auch Geb\u00e4ude mit bestehenden Geb\u00e4udeautomationssystemen ber\u00fccksichtigen zu k\u00f6nnen, wird die Firma IngSoft, die sich mit Geb\u00e4udemanagement besch\u00e4ftigt, einbezogen. Das Ziel ist es dabei die Bilanzierung von Betriebsabl\u00e4ufen zu verbessern und den Nutzern geeignete Informationen \u00fcber den Anlagenbetrieb und m\u00f6gliche Fehler zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><!--\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~ob-serve\/wp-content\/uploads\/Observe.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-12 size-full\" src=\"http:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~ob-serve\/wp-content\/uploads\/Observe.png\" alt=\"Observe\" width=\"545\" height=\"721\" srcset=\"https:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~ob-serve\/wp-content\/uploads\/Observe.png 545w, https:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~ob-serve\/wp-content\/uploads\/Observe-226x300.png 226w\" sizes=\"auto, (max-width: 545px) 100vw, 545px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Verbundprojekt OBSERVE sollen die in den Projekten ModBen und ModQS f\u00fcr Heizungssysteme entwickelten Methoden erweitert und auch auf andere haustechnische Systeme \u00fcbertragen werden. 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