{"id":1962,"date":"2022-01-28T19:28:18","date_gmt":"2022-01-28T18:28:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~Living-and-Studies\/?p=1962"},"modified":"2022-01-28T19:32:47","modified_gmt":"2022-01-28T18:32:47","slug":"die-schweizer-kueche-geniessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~Living-and-Studies\/index.php\/2022\/01\/28\/die-schweizer-kueche-geniessen\/","title":{"rendered":"Die Schweizer K\u00fcche genie\u00dfen"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Schweiz zieht wahrscheinlich jeden von uns mit ihrer gro\u00dfartigen Berglandschaft, den klaren Seen, weiten W\u00e4ldern und dem Alpenpanorama in den Bann. Nicht nur die Natur, auch die St\u00e4dte sind lohnende Ziele f\u00fcr Erkundungen: Bern, St. Gallen, Z\u00fcrich, Basel, Genf, Luzern und Lugano sind nur einige von ihnen.&nbsp; Das kleine Land hat viel zu bieten und seine Vielfalt wird zudem durch die italienische und franz\u00f6sische Schweiz bereichert \u2013 definitiv klein, aber fein!<\/p>\n\n\n\n<p>Bekannt ist das Nachbarland auch f\u00fcr die traditionelle K\u00fcche und die typischen Gerichte, die man dort geboten bekommt. Sie k\u00f6nnen sich zeigen lassen!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Urschweizer Gaumenschmaus<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Schweizer Schokolade und der Schweizer Alpk\u00e4se haben weltweit einen exzellenten Ruf. Wusstet ihr, dass das Raclette und die traditionelle Art der Zubereitung seinen Ursprung im Kanton Wallis hat? Inzwischen ist es weit verbreitet und wird mit allen m\u00f6glichen Zutaten und auf die unterschiedlichste Art und Weise gegessen, insbesondere zum Jahreswechsel, bei uns in Deutschland. Doch die klassischen Schweizer Beilagen zum guten K\u00e4se sind eigentlich Kartoffeln, Essiggurken, Maisk\u00f6lbchen und Silberzwiebeln. Ob in gro\u00dfer Runde oder nur zu zweit: ein Raclette ist perfekt f\u00fcr einen gem\u00fctlichen Abend.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht vergessen werden d\u00fcrfen die R\u00f6sti, das K\u00e4sefondue, die <em>Sp\u00e4tzli<\/em> und <em>Kn\u00f6pfli<\/em>, die zu den Schweizer Klassikern geh\u00f6ren, die St. Galler Bratwurst, die <em>B\u00e4rner Z\u00fcpfe<\/em> (ein Butterzopf) und die Apfelk\u00fcchlein. Eine weitere Spezialit\u00e4t, die sich gro\u00dfer Beliebtheit erfreut, ist die altbekannte <em>R\u00fcebli-Torte<\/em>. F\u00fcr diese K\u00f6stlichkeit ist der Kanton Aargau, der auch als <em>R\u00fcebliland<\/em> bezeichnet wird, bekannt. Wer das traditionelle Rezept gerne mal ausprobieren m\u00f6chte, kann sich <a href=\"https:\/\/www.bettybossi.ch\/de\/Rezept\/ShowRezept\/BB_KUCA130802_0136A-120-de\"><strong>hier<\/strong><\/a> schlau machen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"290\" height=\"174\" src=\"https:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~Living-and-Studies\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Herunterladen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1963\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ein Gericht aus der Schweiz, das weltweit gegessen wird, ist das M\u00fcsli. Der Arzt und Ern\u00e4hrungsreformer Maximilian Bircher-Benner, der das Sanatorium am Z\u00fcrichberg gr\u00fcndete, entwickelte vor rund 100 Jahren das <em>Bircherm\u00fcesli<\/em>. Da das urspr\u00fcngliche Rezept lediglich aus \u00c4pfeln, Haferflocken, Haseln\u00fcssen, Wasser, Zitronensaft und Kondensmilch besteht, trug die Kreation den Namen \u201eApfeldi\u00e4tspeise\u201c. Der Hauptbestandteil war tats\u00e4chlich auch das Obst und nicht, wie es heute oft der Fall ist, die Haferflocken. In nur kurzer Zeit wurde das Bircherm\u00fcesli sehr popul\u00e4r. Inzwischen gibt es unz\u00e4hlige kreative Variationen und es wird auf der ganzen Welt als gesundes Fast Food sehr gesch\u00e4tzt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">G\u00fcnstig essen in der Schweiz?<\/h2>\n\n\n\n<p>Falls es Euch mal nach Z\u00fcrich verschl\u00e4gt, solltet Ihr unbedingt einen Besuch in dem vegetarischen Restaurant <em>Hiltl <\/em>einplanen, in dem auch das Bircherm\u00fcesli auf der Speisekarte zu finden ist. Doch wenn man in der Schweiz essen gehen m\u00f6chte, muss man im ganzen Land tief in die Tasche greifen. Ist man die deutschen Restaurantpreise gewohnt, kann es schon mal passieren, dass einem bei dem Anblick der Preise kurz der Atem stockt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine ehemalige Austauschstudentin der Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat ihre Erfahrungen mit uns geteilt und erz\u00e4hlte, worauf man sich so einstellen muss. Das Thema \u201egut und g\u00fcnstig Essen gehen\u201c ist in der Schweiz ihrer Aussage nach nicht nur ziemlich schwierig, sondern kaum m\u00f6glich. Das w\u00fcrde eigentlich nur in den Mensen der Universit\u00e4ten gehen, wobei die Preise auch hier nicht mit den deutschen vergleichbar sind. Wie die Studentin berichtet, gab es in der Mensa am Campus Gr\u00fcental, Standort W\u00e4denswil, immer vielf\u00e4ltige und leckere Gerichte, sowohl regional als auch vegetarisch. Eine kurze Recherche gibt genauere Einblicke: Am vergangenen Mittwoch standen zum Beispiel \u201eSpaghetti Giacomo\u201c mit Schinkenstreifen, Rahm, Zwiebeln, Kr\u00e4utern, Knoblauch und K\u00e4se und \u201eSpaghetti Napoli\u201c mit veganem Mozzarella zur Auswahl. Jeden Tag gibt es mindestens zwei Gerichte, von denen eines immer vegan ist. Das Mittagessen kostet f\u00fcr Studierende 7,50 CHF, was einem Preis von 7,23 \u20ac entspricht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAnsonsten muss man in durchschnittlichen Restaurants mit 35 \u2013 50 CHF (28,90 \u2013 33,72 \u20ac) pro Person rechnen. Ich war ein paar Mal in Z\u00fcrich, Bern, Luzern und Rapperswil essen und kann es best\u00e4tigen, dass es in all diesen St\u00e4dten sehr teuer sind. Das letzte Mal habe ich in Z\u00fcrich gefr\u00fchst\u00fcckt und habe 28 CHF (26,97 \u20ac) f\u00fcr Pancakes und einen Kaffee bezahlt.\u201c, so die Austauschstudentin.<\/p>\n\n\n\n<p>Es lohnt sich also durchaus, die traditionellen Speisen in der Schweiz zu genie\u00dfen, doch solltet Ihr daf\u00fcr etwa doppelt so viel Geld einplanen. Wer sich das Geld lieber sparen m\u00f6chte, kann die meisten typischen Spezialit\u00e4ten aber auch einfach selbst zubereiten und sich schmecken lassen! Wie w\u00e4re es beispielsweise mal wieder mit einem gem\u00fctlichen Raclette-Abend?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweiz zieht wahrscheinlich jeden von uns mit ihrer gro\u00dfartigen Berglandschaft, den klaren Seen, weiten W\u00e4ldern und dem Alpenpanorama in den Bann. 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