{"id":1880,"date":"2021-11-15T11:19:25","date_gmt":"2021-11-15T10:19:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~Living-and-Studies\/?p=1880"},"modified":"2021-11-16T18:02:18","modified_gmt":"2021-11-16T17:02:18","slug":"erfahrungsbericht-fortschrittlich-studieren-der-master-of-public-health-in-esbjerg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~Living-and-Studies\/index.php\/2021\/11\/15\/erfahrungsbericht-fortschrittlich-studieren-der-master-of-public-health-in-esbjerg\/","title":{"rendered":"Erfahrungsbericht: Fortschrittlich Studieren \u2013 der Master of Public Health in Esbjerg"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Norden Europas reizt Dich besonders? Du strebst einen Master in Richtung Public Health an? Dann ist ein Masterstudium an der modernen University of Southern Denmark (SDU) am Standort Esbjerg vielleicht genau das Richtige f\u00fcr Dich!<\/p>\n\n\n\n<p>Die SDU ist die drittgr\u00f6\u00dfte Universit\u00e4t D\u00e4nemarks und bietet Bildung und Forschung auf hohem Niveau an. Die Fakult\u00e4t Gesundheitswissenschaften ist eine der f\u00fcnf gro\u00dfen Fakult\u00e4ten, aus denen die Universit\u00e4t besteht. Dort gibt es die M\u00f6glichkeit eines Masters of Science in Public Health, der in englischer Sprache angeboten wird. In dem Masterprogramm spezialisieren sich die Studierenden besonders in den Themenbereichen Gesundheitsf\u00f6rderung, globale Gesundheit, Gesundheits\u00f6konomie und -management, Risikoforschung und Intervention und Bewertung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Programm hat eine fortschrittliche internationale Perspektive und verbindet die drei wichtigen wissenschaftlichen Eckpfeiler Sozialwissenschaft, Medizin und Epidemiologie miteinander. Was sind die Ursachen f\u00fcr die negativen gesundheitlichen Entwicklungen und was kann getan werden, um sie zu verhindern? Wird die globale Erw\u00e4rmung die Malaria in die nordischen L\u00e4nder zur\u00fcckbringen? Warum scheinen die Pr\u00e4ventionskampagnen nur eine begrenzte Wirkung zu haben? Mit diesen und vielen weiteren Fragen befasst sich das Programm Public Health.<\/p>\n\n\n\n<p>Katja H\u00fcttner, eine Studentin, die aktuell in Esbjerg Public Health studiert  und bereits die H\u00e4lfte des Semesters hinter sich gebracht hat, berichtet anschaulich von Ihren ersten pers\u00f6nlichen Eindr\u00fccken und Erfahrungen. Sie gibt uns somit einen direkten Einblick in das Studium und das Unileben vor Ort. Komm\u00b4   gerne mit auf eine kurze Reise in die SDU in Esbjerg!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-medium is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~Living-and-Studies\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bild1-300x225.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1888\" width=\"355\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~Living-and-Studies\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bild1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~Living-and-Studies\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bild1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~Living-and-Studies\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bild1-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~Living-and-Studies\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bild1.jpg 866w\" sizes=\"auto, (max-width: 355px) 100vw, 355px\" \/><figcaption>Photo by Katja H\u00fcttner<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zum deutschen Universit\u00e4tssystem ist das Jahr an der SDU in Quarter unterteilt. Jedes Semester besteht aus zwei von ihnen. Im ersten Quarter belegte ich die Kurse <em>Risk Communication<\/em> und <em>Health Policy<\/em>. Im zweiten Quarter habe ich die Kurse <em>Empowerment and Social Policy<\/em> und <em>Intersectoral Action for Health<\/em> gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Erasmus-Studierende hat man eine relativ gro\u00dfe Auswahl an Kursen. Da der Master of Public Health im dritten Semester (Wintersemester) die M\u00f6glichkeit bietet, entweder ein Praktikum, weitere Vorlesungen oder ein Erasmus-Auslandssemester zu machen, \u00fcberschneiden sich viele der angebotenen Kurse. Hier sollte im Voraus gut abgeglichen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis jetzt waren die Kurse \u00e4hnlich aufgebaut: Es gab Texte, die selbstst\u00e4ndig vorbereitet werden sollten und zu denen teilweise entsprechende Fragen zu beantworten waren. Die in den Texten behandelte Thematik wurde in der Stunde nochmals erarbeitet und abschlie\u00dfend anhand von einer Case Study in einer Gruppenarbeit angewandt. Durch das Komprimieren auf einen Quarter erscheint das intensiv. Gleichzeitig bleibt man aber viel besser im Thema, weil die Kurse zweimal w\u00f6chentlich stattfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden entsprechenden Assignments, eine Hausarbeit von zehn Seiten, waren anspruchsvoll. Die Themenwahl war frei, wobei das in der Vorlesung Gelernte stark eingebunden und sozusagen eine vollst\u00e4ndige Case Study erwartet wurde. Zur Vertiefung ist das super, allerdings manchmal auch nervenaufreibend. Vor allem die strikte Seitenbegrenzung kann bei dem Umfang des Inhalts eine kleine Herausforderung darstellen. Zu den Assignments geh\u00f6rte au\u00dferdem eine Pr\u00e4sentation des Themas beziehungsweise des bisherigen Standes. Es wurden Tipps f\u00fcr das weitere Vorgehen und zus\u00e4tzliche Ideen gegeben, was sehr hilfreich und unterst\u00fctzend war.<\/p>\n\n\n\n<p>Generell sind die Lehrkr\u00e4fte sehr hilfsbereit, aber auch fordernd und die gesamte Universit\u00e4t ist sehr famili\u00e4r. Das Geb\u00e4ude wurde erst im November 2020 er\u00f6ffnet, weshalb es f\u00fcr alle noch neu ist und die Raumsuche, trotz der \u00fcberschaubaren Gr\u00f6\u00dfe, erstmal abenteuerlich war. Die SDU ist technisch gesehen auf dem neusten Stand, mit vielen Steckdosen und bestem WLAN und ist 24\/7 ge\u00f6ffnet. Das Geb\u00e4ude ist sauber und schick, mit vielen Sitzm\u00f6glichkeiten und Gruppenr\u00e4umen, in die man sich simpel einbuchen kann. Der einzige Nachteil: Nach 14:00 Uhr findet man keinen Kaffee mehr. Es gibt nur eine kleine Mensa, die mit der Nachbaruni geteilt wird und wenn diese schlie\u00dft, schlie\u00dft auch der Kaffeeautomat. Vermutlich wird das aber noch ausgebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcrde sagen, dass die SDU super geeignet ist f\u00fcr alle, die gerne in Gruppen arbeiten, sich eine \u00fcberschaubar gro\u00dfe Universit\u00e4t w\u00fcnschen, gefordert und gef\u00f6rdert werden m\u00f6chten und vor allem gerne in der Uni lernen. Im Gro\u00dfen und Ganzen kann ich sowohl die Universit\u00e4t als auch Esbjerg und im Allgemeinen D\u00e4nemark sehr empfehlen!<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Infos (zum Beispiel zu den Auswahlkriterien oder Sprachanforderungen) findest Du hier: <a href=\"https:\/\/www.sdu.dk\/en\/uddannelse\/kandidat\/folkesundhedsvidenskab\">https:\/\/www.sdu.dk\/en\/uddannelse\/kandidat\/folkesundhedsvidenskab<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bei weiteren Fragen kannst Du Dich gerne bei Katja H\u00fcttner melden: <a href=\"mailto:katja.huettner@haw-hamburg.de\">katja.huettner@haw-hamburg.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Norden Europas reizt Dich besonders? 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