{"id":1466,"date":"2020-12-11T12:00:00","date_gmt":"2020-12-11T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~Living-and-Studies\/?p=1466"},"modified":"2020-12-10T16:29:21","modified_gmt":"2020-12-10T15:29:21","slug":"conris-winter-school-die-erarbeitung-von-konfliktloesungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ls.haw-hamburg.de\/~Living-and-Studies\/index.php\/2020\/12\/11\/conris-winter-school-die-erarbeitung-von-konfliktloesungen\/","title":{"rendered":"CONRIS Winter School \u2013 Die Erarbeitung von Konfliktl\u00f6sungen"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Drei Studierende des Bachelors HC\/RE haben an der CONRIS Winter School 2020 teilgenommen. CONRIS ist ein Netzwerk europ\u00e4ischer Hochschulen, die Studieng\u00e4nge mit Fokus auf \u201eSicherheit\u201c anbieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Jahr fand die Winter School online statt, ausgerichtet von der Hogeschool VIVES in Kortrijk, Belgien. In der Projektwoche wurde nach L\u00f6sungen f\u00fcr eine humanit\u00e4re Krise in einem afrikanischen Staat gesucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben die Studierenden interviewt und m\u00f6chten mit euch ihre Erfahrungen teilen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:75px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Woher habt Ihr die Informationen f\u00fcr die Summer School bekommen?<\/h1>\n\n\n\n<p>Da dieses Programm noch relativ neu an der HAW ist, gab es anf\u00e4nglich nur wenige Informationen oder Erfahrungsberichte. Wir erfuhren \u00fcber Prof. Dr. Karsten L\u00f6er davon und entschieden uns an der Winter School. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Wie war der Ablauf?<\/h1>\n\n\n\n<p>Zuerst gab es eine Einf\u00fchrungsveranstaltung und ein Szenario-Breefing zu der aktuellen Situation im Kongo. Daraufhin wurden wir in Kleingruppen eingeteilt und repr\u00e4sentierten verschiedene Akteure vor Ort (z.B. die WHO). Um einen L\u00f6sungsvorschlag erarbeiten zu k\u00f6nnen, erhielten die Teams unterschiedliche Rahmenbedingungen, z.B. ein begrenztes Budget. Interessant und auflockernd waren die immer wieder angebotenen zus\u00e4tzlichen Veranstaltungen, mit allgemeinen oder fachspezifischen Vortr\u00e4gen. Beispielhaft ist hierf\u00fcr <em>Beni Files<\/em>, ein Beitrag, in dem \u00fcber den Konflikt im Kongo liegenden Beni berichtet wurde, wer die Opfer sind und wie die Menschen dort mit der Krise leben. Ein Chirurg hielt einen Fachvortrag als Ortskundiger und erkl\u00e4rte uns die dortige Gesundheitslage. Am Ende der Woche mussten die verschiedenen Teams den anderen Gruppen ihre Strategie vorstellen und auf der Friedenskonferenz das gemeinsame Ergebnis pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Wie hat es euch gefallen?<\/h1>\n\n\n\n<p>Es hat uns sehr gut gefallen und wir hatten tolle Kleingruppen\/Teams, in denen wir gut zusammenarbeiten konnten. Obwohl die Englischniveaus der Teilnehmenden unterschiedlich waren, hatten wir keine Probleme damit. Wir konnten somit f\u00fcr uns feststellen, dass ein weiterf\u00fchrenden englischsprachigen Masters f\u00fcr uns in Frage kommt. Es war auch interessant, dass die meisten Teilnehmenden aus sozialwissenschaftlichen Studieng\u00e4ngen kamen, die einen anderen methodischen Blick in die Problemstellung einbrachten. Das machte die Zusammenarbeit und den Dialog an einem intensiven Thema interessant und bot eine Kombination aus Technik und Sozialwissenschaften. Erschreckend ist es, wie wenig wir alle \u00fcber die Konflikte wussten. In den Medien wird davon kaum berichtet. Nicht so gut hat uns gefallen, dass keine Beteiligten mit uns zusammen arbeiteten, sondern Spezialist*innen, die sehr theoretisch \u00fcber die Themen redeten. Das Wissen und die Fachvortr\u00e4ge der Dozierenden waren trotzdem sehr interessant. Am Ende wusste man leider nicht, ob die erarbeiteten Ergebnisse weiterverwendet werden oder das Projekt einfach so abgeschlossen ist.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Wie war es die Winter School online zu absolvieren?<\/h1>\n\n\n\n<p>An sich hat es gut funktioniert. Der Zeitplan war gut durchdacht und es gab ausreichend Pausen zwischen den Veranstaltungen. Es hatte auch Vorteile, dass wir ortsunabh\u00e4ngig in unserem normalen Alltag daran teilnehmen konnten und nicht f\u00fcr eine Woche wegfahren mussten. Allerdings kam nat\u00fcrlich das Zwischenmenschliche etwas zu kurz. Es wurden zwar Zeitr\u00e4ume eingeplant, in denen man dazu angeregt wurde, sich auszutauschen, aber dies verlief manchmal etwas schleppend oder wurde nicht wahrgenommen. An sich wurde sich in dieser Woche mehr auf die Arbeit konzentriert, aber es war ein guter Kompromiss, da wir trotzdem relativ einfach von zu Hause daran teilnehmen konnten.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">W\u00fcrdet Ihr nochmal daran teilnehmen und das n\u00e4chste Mal dorthin reisen?<\/h1>\n\n\n\n<p>Wir haben so viel interessanten Input bekommen und Neues gelernt. Da wir vorher nur vage Informationen hatten, w\u00e4re eine Auslandsreise vielleicht nicht in Frage gekommen, auch bedingt durch die dann anfallenden Kosten. Jetzt gibt es durch unsere Teilnahme mehr Informationen und wir w\u00fcrden auf jeden Fall wieder daran teilnehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Studierende des Bachelors HC\/RE haben an der CONRIS Winter School 2020 teilgenommen. CONRIS ist ein Netzwerk europ\u00e4ischer Hochschulen, die Studieng\u00e4nge mit Fokus auf \u201eSicherheit\u201c anbieten. Dieses Jahr fand die Winter School online statt, ausgerichtet von der Hogeschool VIVES in Kortrijk, Belgien. 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