Wie lange dauert eine Patenschaft?

Ebenso wie Sie frei über den Beginn einer Tauschbeziehung entscheiden können, können Sie auch jederzeit entscheiden, diese wieder zu beenden. Viele Gründe können dafür den Ausschlag geben. Vielleicht haben Sie weniger Zeit, weil Sie beruflich stark eingespannt sind. Vielleicht sind Ihre „Tauschangehörigen“ aber auch näher an die eigenen Kinder herangezogen oder verstorben. Bitte informieren Sie Ihren Tauschangehörigen, Ihren Tauschpartner und uns über Ihre Entscheidung und auch darüber, ob Sie zu einem späteren Zeitpunkt in eine neue Tauschbeziehung eintreten wollen.

Was kann ich tun, wenn die „Chemie nicht stimmt?“

Es kann immer passieren, dass der Kontakt sich nicht so gestaltet wie erhofft. Melden Sie sich bei uns – gemeinsam oder mit unseren Praxispartnern vor Ort versuchen wir dann, eine für Sie passende Lösung zu finden. Natürlich akzeptieren wir auch, wenn Sie oder Ihr Tauschangehöriger die Beziehung beenden möchten, die Tauschbeziehung ist nicht verpflichtend. Damit wir uns kontinuierlich verbessern können und weil wir gerne auch aus dem lernen wollen, was nicht so gut läuft, werden wir Sie auch nach Gründen für das Beendigen der Tauschbeziehung fragen.

 

Bedeutet Hilfe oder Unterstützung, dass ich meinen „Tauschpartner“ pflegen muss?

Nein. Wenn Sie eine Tauschbeziehung mit einem anderen Angehörigen eingehen, dann sind Sie nicht dazu angehalten Ihren „Tauschpaten“ zu pflegen. Diese Aufgabe sollte nur von Fachkräften übernommen werden. Tatsächlich geht es darum, Zeit mit dieser Person zu verbringen, sie zu Arztterminen zu begleiten oder auch einfach nur einmal in der Woche bei dieser Person vorbeizuschauen, Blumen zu gießen oder nachzusehen ob alles in Ordnung ist – je nachdem, was Sie mit den Angehörigen und Tauschpaten vereinbaren.